Wie Lange Ist Eine Baugenehmigung Gültig?

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Written By Andrej

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Die Baugenehmigung ist ein wichtiger Bestandteil des Bauprozesses und ein offizieller Dokument, das den Bauherren die Erlaubnis gibt, sein Bauprojekt durchzuführen. Eine wichtige Frage, die sich Bauherren stellen, ist jedoch, wie lange eine Baugenehmigung gültig ist. In diesem Artikel werden wir uns damit befassen, wie lange eine Baugenehmigung gültig ist, was es bei einer Verlängerung zu beachten gilt und was passiert, wenn keine Genehmigung vorliegt.

Die Gültigkeit einer Baugenehmigung hängt von der Art der genehmigten Arbeiten ab. In der Regel ist eine Baugenehmigung drei Jahre lang gültig, aber in einigen Fällen kann sie auch länger sein. Wenn die Arbeiten nicht innerhalb der vorgegebenen Frist abgeschlossen sind, müssen Sie eine neue Baugenehmigung beantragen.

Ist eine Baugenehmigung befristet?

Die Baugenehmigung nach § 73 Abs 1 HBauO ist eine befristete Genehmigung. Sie erlischt, wenn innerhalb von drei Jahren nach ihrer Erteilung nicht begonnen wird, mit der Ausführung des Vorhabens, oder wenn die Bauausführung länger als ein Jahr unterbrochen wird. Es können jedoch Fristverlängerungen nach § 73 Abs. beantragt werden.

Frist für Nutzungsunterbrechung kann bis zu zehn Jahre verlängert werden. Grundlage hierfür ist ein schriftlicher Antrag, der bis zu zwei Jahre verlängert werden kann, sofern ein berechtigtes Interesse an der Fortsetzung der Nutzungsunterbrechung besteht.

Kann ein Bauantrag verfallen

Gemäß §1 der Baugenehmigung erlischt die Baugenehmigung, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Erteilung mit der Bauausführung begonnen wird oder wenn nach diesem Zeitraum ein Jahr unterbrochen wird. Teilbaugenehmigungen unterliegen denselben Bedingungen.

Baugenehmigungen werden nach einer Frist von ein bis vier Jahren ungültig. Diese Fristen werden je nach Landesbauordnung festgelegt und können bei Bedarf verlängert werden. Es ist daher wichtig, die jeweilige Landesbauordnung zu kennen und regelmäßig zu prüfen, ob eine Verlängerung nötig ist.

Kann eine Baugenehmigung entzogen werden?

Laut § 49 VwVfG ist es möglich, einen Verwaltungsakt wie eine Baugenehmigung, auch wenn sie rechtmäßig erteilt wurde, widerrufen zu können. Da eine Baugenehmigung ein Verwaltungsakt darstellt, ist es möglich, diese zurückzunehmen.

Beim Bau eines Gebäudes ohne Genehmigung gibt es keine Verjährungsfrist. Selbst wenn das Bauamt erst nach 10 oder 25 Jahren feststellt, dass das Gebäude ohne Genehmigung errichtet wurde, ist ein Bußgeld fällig. In einigen Fällen kann das Gebäude allerdings einen Bestandschutz haben, sodass ein Abriss nicht mehr verlangt werden kann.wie lange ist eine baugenehmigung gültig_1

Wie hoch sind die Gebühren für einen Bauantrag?

Rund 0,5 Prozent der Kosten des Hausbaus fallen auf den Bauantrag an. Geht man davon aus, dass das ausgesuchte Traumhaus etwa 250000 Euro kostet, betragen die Kosten für den Bauantrag rund 1250 Euro.

Hausbau im Überblick: Der Kellerbau benötigt in der Regel zwischen 4 und 6 Wochen, die Bau Bodenplatte circa 2 Wochen. Der Rohbau kann zwischen 2 Tage und 4 Wochen dauern, die Dämmarbeiten und Fassade benötigen im Schnitt 2,5 Wochen. Für alle weiteren Arbeiten, wie z.B. Innenausbau, Installationsarbeiten, Malerarbeiten usw., müssen die Zeiträume individuell kalkuliert werden.

Was passiert nach dem Bauantrag

Sobald die Baugenehmigung vorliegt, beginnen wir mit der Ausführungsplanung. Die Pläne werden also präziser, sodass man damit die verschiedenen Aufgaben für das Bauprojekt in Auftrag geben kann, wie z.B. Erdarbeiten, Bodenplatte, Keller oder Mauerarbeiten.

Kosten für ein Einfamilienhaus liegen zwischen 1000 und 2000 Euro, egal ob der Bauantrag genehmigt oder abgelehnt wird. Der Aufwand für die Prüfung ist in jedem Fall gleich.

Was passiert wenn Bauantrag abgelehnt wird?

Der Bauherr hat die Möglichkeit eines Widerspruchs gegen die Ablehnung des Bauantrags innerhalb von vier Wochen ab Erhalt der Ablehnung. Es ist wichtig, dass die entsprechenden Unterlagen rechtzeitig eingereicht werden, da sonst der Widerspruch nicht mehr zugelassen wird.

Bauanträge können je nach Bundesland und Gemeinde eine unterschiedliche Bearbeitungszeit in Anspruch nehmen. In der Regel dauert die Bearbeitung bis zur Baugenehmigung mehrere Wochen, manchmal sogar mehrere Monate. Da es keine bundesweit geltenden Regeln zur Bearbeitungszeit von Bauanträgen gibt, ist es für Bauherren schwierig, mit einer bestimmten Zeitspanne zu planen.

Wann verjährt illegaler Bauen ohne Genehmigung

Bauen ohne Genehmigung verjährt nach 5 Jahren, sodass der Abriss des Bauwerks nicht mehr gefordert werden darf. Allerdings gibt es keine wirkliche Verjährung für Schwarzbauten.

Gemäß § 11 Abs. 1 der Verordnung über die Bevölkerungsbauwerke vom 08.11.1984 können nach Ablauf einer Verjährungsfrist nach Errichtung des Bauwerkes keine Abrissverfügungen mehr ausgesprochen werden. Jedoch sind weiterhin Ordnungsstrafen möglich, wie in Artikel 1904 desselben Gesetzes vorgesehen.

Wie hoch sind die Kosten für eine Bauvoranfrage?

Für eine Bauvoranfrage muss man eventuell mit Kosten rechnen. Bei einem förmlichen Bescheid können bis zu 1% der Baukosten oder 40-60% der Kosten einer Baugenehmigung anfallen. Dabei ist zu beachten, dass bei einem Einfamilienhaus im Innenbereich mindestens 400 Euro Gebühren anfallen.

Die Baugenehmigung muss dem Nachbarn durch förmliche Zustellung amtlich bekanntgegeben werden und muss eine ordnungsgemäße Rechtsbehelfsbelehrung mit ausdrücklichem Hinweis auf die einmonatige Frist für Widerspruch und Anfechtungsklage beigefügt sein.wie lange ist eine baugenehmigung gültig_2

Kann Nachbar Baugenehmigung verhindern

Rein wohnwirtschaftliche Gebiete sind durch das geltende Recht vor der Einrichtung eines Gewerbebetriebs geschützt, da sie den Drittschutz einschränken würden. Sollte ein Nachbar also eine Baugenehmigung erhalten, kann er diese anfechten, wenn der Bau das Gebiet nicht mehr als rein wohnwirtschaftlich ausweist.

Baugenehmigungen unterliegen anderen Bestimmungen als andere Genehmigungen. Sie gelten nach Gesetz als sofort vollziehbar, was bedeutet, dass der Bauherr mit dem Bau beginnen darf, auch wenn ein Nachbar Widerspruch einlegt.

Wann verliert ein Gebäude Bestandsschutz

Bei einer vollständigen Beseitigung der baulichen Anlage ist der Bestandsschutz entfallen. Ebenso gilt dies für rechtserhebliche Nutzungsänderungen und bauliche Änderungen, die ein unschädliches Maß überschreiten. In diesen Fällen ist der Bestandsschutz unproblematisch nicht mehr anwendbar.

Der Architekt hat seiner Pflicht zur Aufklärung des Bauherrn über die Risiken einer widersprüchlichen Baugenehmigung nachgekommen. Sollte der Bauherr trotzdem den Bau beginnen und dieser später stillgelegt werden, so haftet der Architekt hierfür nicht.

Kann man ohne Baugenehmigung anfangen zu bauen

Es ist wichtig, dass alle notwendigen Genehmigungen vor Beginn der Bauarbeiten eingeholt werden. Wenn trotzdem begonnen wird, ohne die Genehmigungen vorliegen zu haben, kann das ein hohes Bußgeld nach sich ziehen. Außerdem kann die Behörde einen Baustopp anordnen.

Beim Bau eines Einfamilienhauses ist es üblich, dass man ein Honorar für den Architekten einplant. Dieses Honorar beträgt ungefähr 12 bis 15 Prozent der Gesamtkosten der Baumaßnahme.

Was kostet ein Architekt bis zur Baugenehmigung

Beim Beantragen einer Baugenehmigung sind die Gebühren der größte Teil der Kosten. Die Kosten für die Dienstleistung des Architekten, das Verfassen des Bauantrags, liegen bei ca. 200 bis 300 Euro. Außerdem können einige Behörden eine Mindestgebühr zwischen 100 und 200 Euro erheben.

Für den Bau eines Einfamilienhauses mit einem Gesamtpreis von 150000 Euro sollte man mit Zusatzkosten zwischen 12 und 15 Prozent rechnen. Grundstückskosten sind dabei abzuziehen, da das Honorar des Architekten auf den reinen Objektpreis bezogen wird. Man kann daher mit einem Netto-Architektenhonorar von 20000 bis 22500 Euro rechnen.

Wie viel kostet es ein Haus zu bauen 2022

Für einen Hausbau im Jahr 2022 liegen die Baukosten im bundesdeutschen Durchschnitt zwischen 1600 und 2700 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt kommt man auf durchschnittlich 240000 bis 405000 Euro. Diese Kosten beinhalten aber nur die reinen Bauwerkskosten.

In 2021 kann sich ein Hausbau trotz steigender Kosten für Materialien, Lohnkosten für Fachkräfte und Bauzinsen lohnen. Da die Preise für Neubauten 2022 noch höher sein werden, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um ein Haus zu bauen.

Kann man 2022 noch ein Haus bauen

Nach eingehender Prüfung der momentanen Marktsituation ist unser Fazit, dass es sich im Hinblick auf ein geplantes Bauprojekt lohnt, 2023 damit zu beginnen anstatt auf „günstigere Zeiten“ zu warten. Wir empfehlen, die jeweilige individuelle Situation und bestimmte Voraussetzungen zu berücksichtigen, damit sich der Bau weiterhin lohnt.

Eine Nachtragsbaugenehmigung (Tektur genannt) kann notwendig werden, wenn nach Erteilen der Baugenehmigung noch Änderungen ergeben, wie z.B. der Wegfall oder die zusätzliche Planung eines Fensters, Änderungen am Grundriss oder an der Fassadengestaltung.

Fazit

Die Gültigkeit einer Baugenehmigung hängt vom jeweiligen Projekt und den Bauvorschriften ab. In der Regel ist eine Baugenehmigung jedoch für einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren gültig. Nach Ablauf dieser Frist müssen eventuell Anpassungen an den Bauplänen vorgenommen und eine neue Genehmigung beantragt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gültigkeit einer Baugenehmigung von den jeweiligen örtlichen Bauvorschriften abhängt und daher von Fall zu Fall unterschiedlich sein kann.